Schulhelfer-Mangel
Erboste Eltern klagen gegen das Land Berlin
Sonntag, 06. September 2009 22:17 – Von Regina Köhler
Behinderte Kinder benötigen beim Lernen größere Unterstützung. Deshalb wollte Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) mehr Geld für Fachkräfte, sogenannte Schulhelfer, ausgeben. Doch stattdessen wurden die Wochenstunden drastisch gekürzt. Das lassen sich betroffene Eltern nicht gefallen. Sie wehren sich.
Entgegen der Ankündigung des Senats, die Zahl der Schulhelfer an den Berliner Schulen zu erhöhen, sind die Wochenstunden für derartige Hilfen zu Beginn des neuen Unterrichtsjahres drastisch gekürzt worden. Schulhelfer haben eine besondere Ausbildung im medizinischen Bereich. Bislang wurden sie an Förderschulen, aber auch an Regelschulen eingesetzt, um dort bei der Integration behinderter Kinder behilflich zu sein. Im vergangenen Schuljahr wurden 1377 Kinder und Jugendliche von solchen Fachkräften betreut.
« Pressemitteilung Elternzentrum/Netzwerk – Elternbrief 7 – 03.09.09 »
Noch keine Kommentare.
Buchautorin mit Aspergersyndrom, schrieb in einem Offenen Brief am 16. März 2008 an Bildungssenator Prof.Dr.Zöllner: "Schulhelfer, Sonder-
pädagogen und Betreuungspersonen sind Hoffnungsträger für so viele Menschen. Sie sind Rettungsanker aus der ewigen Stummheit, aus der Einigelung in eine eigene Welt und Wegweiser und Begleiter in ein freieres, selbstbestimmtes Leben."
© Elternzentrum Berlin e.V. 2009
Recht auf adäquate Bildung autistischer Kinder und Kinder mit anderen Behinderungen
Sparmassnahmen des Berliner Senats
Elternprotest
Anmelden