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	<title>Kommentare zu: Sehr geehrter Herr Steinmeier,</title>
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	<description>Gegen die Sparmassnahmen des Berliner Senats</description>
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		<title>Von: Torsten Hansen</title>
		<link>http://protest2.elternzentrum-berlin.de/bundestagswahl-bildung-steinmeier/comment-page-1/#comment-11</link>
		<dc:creator>Torsten Hansen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 12:33:17 +0000</pubDate>
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		<description>Die Qual der Wahl oder wie man sich politisch „verspricht“
Wahlverdrossenheit, eine beim &quot;Normalbürger&quot; scheinbar sehr verbreitete Krankheit, vielleicht auch nur eine Beeinträchtigung. Gibt es ihn denn überhaupt, den &quot;Normalbürger&quot;? Wen sollte man „normalerweise“ wählen, wenn man das Beste für sein autistisches Kind will. Will nicht „jeder Normale“ das Beste für sein „normales“ Kind?
Oder sind vielleicht sogar unsere autistischen Kinder die &quot;Normalen&quot; und alle anderen &quot;unnormal&quot;. Stellen Sie sich das doch einmal vor, Herr Steinmeier, Sie sind nicht autistisch und daher vielleicht &quot;unnormal&quot;. Eines scheint jedoch klar zu sein, Norm ist Ihnen offensichtlich wichtig, damit Ihre politische &quot;Rednergesellschaft&quot; in Ruhe auf die Wahlen zuwandern kann, die Normalos mitnimmt, die SPD vielleicht voran. 
Oder es fällt gerade wegen der leeren Worte Ihrer SPD und hier besonders den betroffenen Eltern auf, die eine adäquate Bildung für Ihre Kinder fordern, ja fordern, dass ihre Kinder überhaupt in die Schule gehen können, dass da Wasser gepredigt wird und Wein gesoffen. 
Nun ist ja Ihr Schulbesuch, Herr Steinmeier (und der vom Parteigenossen Zöllner sicherlich auch) schon solange her, dass es dem Kanzlerkandidaten Steinmeier nur noch gelingt, die Parolen seiner Schreiberlinge (über seine offensichtlich bereits in Vergessenheit geratene Schulzeit) zu verbreiten. Vielleicht vertritt er auch die Auffassung, dass wenn immer weniger Menschen zur Schule gehen, ist der &quot;Ich glaube was sie sagen - Herr Steinmeier&quot; - Pegel auf den oberen Anschlag zu bringen, was glauben Sie überhaupt. 
Herr Steinmeier, haben Sie vielleicht schon den Glauben an Ihre Parolen verloren und spielen nur Theater (das würde ja ein wenig zu Ihrer Zeit als Referent für Medienrecht und Medienpolitik oder auch zu Ihrer Musikantenzeit mit Ihrem französischen Amtskollegen Bernard Kouchner passen)? Scheinbar unterliegen Sie dem Irrglauben, die Eltern von benachteiligten Menschen sind leichtgläubig, halten still und lassen sich alles gefallen. Na dann glauben sie mal weiter, liebe Herren Steinmeier, Zöllner und Nußbaum und wie sie alle heißen. Wir werden Ihnen schon zum Wissen verhelfen.
Nun wissen Sie vielleicht auch ein wenig mehr, warum ich mit dem Begriff &quot;Wahlverdrossenheit&quot; begonnen habe, die kann einem schon aufkommen, bei so vielen leeren Worten.
„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“ [Guy de Maupassant]. 
Nicht immer sind es allerdings (wenn auch meistens) die schönsten Begegnungen, es sind aber immer Lektionen aus dem Schulbuch des Lebens, aus dem auch unsere autistischen Kinder nicht nur Teile lesen wollen. Ich lerne aus jeder Begegnung, einmal mehr und einmal weniger, auch aus der Begegnung mit hohlen politischen Versprechungen, aus Begegnungen mit Berliner Senatsvertretern, die uns (den Eltern) ja schon so wundervolle Sachen versprochen haben und ……
Es grüßt mit den besten Wünschen
Torsten Hansen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Qual der Wahl oder wie man sich politisch „verspricht“<br />
Wahlverdrossenheit, eine beim &#8220;Normalbürger&#8221; scheinbar sehr verbreitete Krankheit, vielleicht auch nur eine Beeinträchtigung. Gibt es ihn denn überhaupt, den &#8220;Normalbürger&#8221;? Wen sollte man „normalerweise“ wählen, wenn man das Beste für sein autistisches Kind will. Will nicht „jeder Normale“ das Beste für sein „normales“ Kind?<br />
Oder sind vielleicht sogar unsere autistischen Kinder die &#8220;Normalen&#8221; und alle anderen &#8220;unnormal&#8221;. Stellen Sie sich das doch einmal vor, Herr Steinmeier, Sie sind nicht autistisch und daher vielleicht &#8220;unnormal&#8221;. Eines scheint jedoch klar zu sein, Norm ist Ihnen offensichtlich wichtig, damit Ihre politische &#8220;Rednergesellschaft&#8221; in Ruhe auf die Wahlen zuwandern kann, die Normalos mitnimmt, die SPD vielleicht voran.<br />
Oder es fällt gerade wegen der leeren Worte Ihrer SPD und hier besonders den betroffenen Eltern auf, die eine adäquate Bildung für Ihre Kinder fordern, ja fordern, dass ihre Kinder überhaupt in die Schule gehen können, dass da Wasser gepredigt wird und Wein gesoffen.<br />
Nun ist ja Ihr Schulbesuch, Herr Steinmeier (und der vom Parteigenossen Zöllner sicherlich auch) schon solange her, dass es dem Kanzlerkandidaten Steinmeier nur noch gelingt, die Parolen seiner Schreiberlinge (über seine offensichtlich bereits in Vergessenheit geratene Schulzeit) zu verbreiten. Vielleicht vertritt er auch die Auffassung, dass wenn immer weniger Menschen zur Schule gehen, ist der &#8220;Ich glaube was sie sagen &#8211; Herr Steinmeier&#8221; &#8211; Pegel auf den oberen Anschlag zu bringen, was glauben Sie überhaupt.<br />
Herr Steinmeier, haben Sie vielleicht schon den Glauben an Ihre Parolen verloren und spielen nur Theater (das würde ja ein wenig zu Ihrer Zeit als Referent für Medienrecht und Medienpolitik oder auch zu Ihrer Musikantenzeit mit Ihrem französischen Amtskollegen Bernard Kouchner passen)? Scheinbar unterliegen Sie dem Irrglauben, die Eltern von benachteiligten Menschen sind leichtgläubig, halten still und lassen sich alles gefallen. Na dann glauben sie mal weiter, liebe Herren Steinmeier, Zöllner und Nußbaum und wie sie alle heißen. Wir werden Ihnen schon zum Wissen verhelfen.<br />
Nun wissen Sie vielleicht auch ein wenig mehr, warum ich mit dem Begriff &#8220;Wahlverdrossenheit&#8221; begonnen habe, die kann einem schon aufkommen, bei so vielen leeren Worten.<br />
„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“ [Guy de Maupassant].<br />
Nicht immer sind es allerdings (wenn auch meistens) die schönsten Begegnungen, es sind aber immer Lektionen aus dem Schulbuch des Lebens, aus dem auch unsere autistischen Kinder nicht nur Teile lesen wollen. Ich lerne aus jeder Begegnung, einmal mehr und einmal weniger, auch aus der Begegnung mit hohlen politischen Versprechungen, aus Begegnungen mit Berliner Senatsvertretern, die uns (den Eltern) ja schon so wundervolle Sachen versprochen haben und ……<br />
Es grüßt mit den besten Wünschen<br />
Torsten Hansen</p>
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		<title>Von: Wolfgang Ulbricht</title>
		<link>http://protest2.elternzentrum-berlin.de/bundestagswahl-bildung-steinmeier/comment-page-1/#comment-8</link>
		<dc:creator>Wolfgang Ulbricht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 12:47:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://protest2.elternzentrum-berlin.de/?p=482#comment-8</guid>
		<description>Auch ich kann das Schreiben an Herrn Steinmmeier nur unterstützen. Aber warum nur an ihn? Versprechen uns doch aller Parteien (mal wieder im Wahlkampf) dass sie der Bildung die höchste Priorotät beimessen. Im Berliner Senat sitzt auch DIE LINKE und auch deren Vorsitzender wirbt großflächig ... . Darüber hinaus bedeutet ja die Einsparung von Geldern bei den Schulhelfern, Mehrausgaben des Senats bei Arbeitslosengeld oder Hartz IV. Ich selbst bin in dieses Sparloch gefallen und das obwohl mir von allen Seiten eine gute Arbeit als Schulhelfer bescheinigt wurde (&quot;Gute Arbeit soll sich lohnen&quot;). Am schlimmsten aber trifft es die Kinder die sich wiedermal an einen neuen Schulhelfer gewöhnen dürfen. Wer sich ein wenig mit Autismus auskennt, weiß was dies für die Kinder bedeutet. Übrigens hat der Sparhammer nicht nur die Autisten getroffen sondern auch Kinder mit anderen Behinderungen. Das Geld was SPD-Finanzsenatoren bei der Pacht für einen Golfplatz einsparen wäre hier besser aufgehoben. Wir müssen uns wehren, denn unsere Kinder können es noch nicht selbst tun! Wolfgang Ulbricht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich kann das Schreiben an Herrn Steinmmeier nur unterstützen. Aber warum nur an ihn? Versprechen uns doch aller Parteien (mal wieder im Wahlkampf) dass sie der Bildung die höchste Priorotät beimessen. Im Berliner Senat sitzt auch DIE LINKE und auch deren Vorsitzender wirbt großflächig &#8230; . Darüber hinaus bedeutet ja die Einsparung von Geldern bei den Schulhelfern, Mehrausgaben des Senats bei Arbeitslosengeld oder Hartz IV. Ich selbst bin in dieses Sparloch gefallen und das obwohl mir von allen Seiten eine gute Arbeit als Schulhelfer bescheinigt wurde (&#8221;Gute Arbeit soll sich lohnen&#8221;). Am schlimmsten aber trifft es die Kinder die sich wiedermal an einen neuen Schulhelfer gewöhnen dürfen. Wer sich ein wenig mit Autismus auskennt, weiß was dies für die Kinder bedeutet. Übrigens hat der Sparhammer nicht nur die Autisten getroffen sondern auch Kinder mit anderen Behinderungen. Das Geld was SPD-Finanzsenatoren bei der Pacht für einen Golfplatz einsparen wäre hier besser aufgehoben. Wir müssen uns wehren, denn unsere Kinder können es noch nicht selbst tun! Wolfgang Ulbricht</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: B: Kampf um Recht auf Schulbesuch</title>
		<link>http://protest2.elternzentrum-berlin.de/bundestagswahl-bildung-steinmeier/comment-page-1/#comment-7</link>
		<dc:creator>B: Kampf um Recht auf Schulbesuch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 11:20:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] auch verstärkt durch die Wichtigkeit des Bildungsthemas im Wahlkampf) den Impuls für eine &gt;&gt;lokale Protestbewegung gegeben =&gt; Spendensammlung für Zeitungsanzeige. Das Thema allerdings kann durchaus auch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] auch verstärkt durch die Wichtigkeit des Bildungsthemas im Wahlkampf) den Impuls für eine &gt;&gt;lokale Protestbewegung gegeben =&gt; Spendensammlung für Zeitungsanzeige. Das Thema allerdings kann durchaus auch [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Marion Baumann</title>
		<link>http://protest2.elternzentrum-berlin.de/bundestagswahl-bildung-steinmeier/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>Marion Baumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:05:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://protest2.elternzentrum-berlin.de/?p=482#comment-6</guid>
		<description>Liebe Mitstreiter, der Beitrag spricht mir aus dem Herzen. Ich bin innewohnende Sozialpädagogin der kleinsten Heimeinrichtung Berlins. In unserer Familie leben drei Kinder, eins davon mit Autismus, Pflegestufe 1, ab heute 5. Klasse eines Förderzentrums. Er soll heute seinen inzwischen 4. Schulhelfer (in zwei Jahren!) für 8 Stunden bekommen, der auch noch ein zweites Kind in Hellersdorf (wir wohnen in Marzahn) betreuen soll. Unser bisheriger Schulhelfer hatte 10 Stunden und von uns auch noch mal 10 Stunden, sodass der Schulalltag unseres Kindes abgesichert war. Anders hätte er den Schulalltag nicht bewältigen können und es war wichtig, damit er überhaupt bereit war, nach dem letzten Schulhelferwechsel wieder in die Schule zu gehen und Selbstvertrauen zu entwickeln.  Wir finden diesen Zustand skandalös. Die Schule kann nun den Schulhelfer auch nur so einsetzen, wie es sich mit der zweiten Schule vereinbaren läßt, von Betreuungskontinuität ganz zu schweigen. Die Klasse wird somit auch immer wieder mit neuen Gesichtern konfrontiert und jede neue Einarbeitung durch die Klassenlehrerin zieht Energien und hat Reibungsverluste. Wie soll hier überhaupt Kontinuität für ein autistisches Kind entstehen ? Wir hoffen im Interesse alles betroffenen Kinder, dass Herr Steinmeier auch umsetzt, was er verspricht. Mit freundlichen Grüßen Marion Baumann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitstreiter, der Beitrag spricht mir aus dem Herzen. Ich bin innewohnende Sozialpädagogin der kleinsten Heimeinrichtung Berlins. In unserer Familie leben drei Kinder, eins davon mit Autismus, Pflegestufe 1, ab heute 5. Klasse eines Förderzentrums. Er soll heute seinen inzwischen 4. Schulhelfer (in zwei Jahren!) für 8 Stunden bekommen, der auch noch ein zweites Kind in Hellersdorf (wir wohnen in Marzahn) betreuen soll. Unser bisheriger Schulhelfer hatte 10 Stunden und von uns auch noch mal 10 Stunden, sodass der Schulalltag unseres Kindes abgesichert war. Anders hätte er den Schulalltag nicht bewältigen können und es war wichtig, damit er überhaupt bereit war, nach dem letzten Schulhelferwechsel wieder in die Schule zu gehen und Selbstvertrauen zu entwickeln.  Wir finden diesen Zustand skandalös. Die Schule kann nun den Schulhelfer auch nur so einsetzen, wie es sich mit der zweiten Schule vereinbaren läßt, von Betreuungskontinuität ganz zu schweigen. Die Klasse wird somit auch immer wieder mit neuen Gesichtern konfrontiert und jede neue Einarbeitung durch die Klassenlehrerin zieht Energien und hat Reibungsverluste. Wie soll hier überhaupt Kontinuität für ein autistisches Kind entstehen ? Wir hoffen im Interesse alles betroffenen Kinder, dass Herr Steinmeier auch umsetzt, was er verspricht. Mit freundlichen Grüßen Marion Baumann</p>
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