BRIEF VON FAM ZUKOVIC mit Leon(10) aus der Pankeschule
Berlin, den 15.09.2009
“Sie setzen mein Leben, die Gesundheit von Leon und die Gesundheit anderer schlicht aufs Spiel”
Es wird immer so großartig damit geworben, dass in unserem Land jeder Mensch das Recht auf adäquate Bildung hat, doch genau dieses Recht wird unseren Kindern verwehrt, indem die Schulhelferstunden drastisch gekürzt worden sind. Diese unüberlegten Sparmaßnahmen gehen komplett auf Kosten unserer Kinder und ihrer Entwicklung. Sicher, sie haben ihre Defizite, aber sind sie deswegen weniger wert als der Rest der Gesellschaft? Sind sie Menschen 2.Klasse, so dass es niemandem wirklich Schuldgefühle zu bereiten scheint, dass sie durch den Verlust der Möglichkeit intensiver Unterstützung, Begleitung und Einzelförderung von der Gesellschaft noch mehr ausgegrenzt werden als es schon durch ihre Behinderung allein der Fall ist? Ihnen wird praktisch die Chance genommen, den Weg aus ihrer eigenen Welt in die unsere zu finden, sich ihren Platz in der Gesellschaft zu erobern, denn dieses gelingt nur, wenn eine Vertrauensbasis geschaffen werden kann, wie eben durch die Arbeit des Schulhelfers, der unser Kind im Schulalltag begleitet, einen festen Platz im Tagesablauf für das Kind findet, der einzige vertraute Strohalm ist….
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Buchautorin mit Aspergersyndrom, schrieb in einem Offenen Brief am 16. März 2008 an Bildungssenator Prof.Dr.Zöllner: "Schulhelfer, Sonder-
pädagogen und Betreuungspersonen sind Hoffnungsträger für so viele Menschen. Sie sind Rettungsanker aus der ewigen Stummheit, aus der Einigelung in eine eigene Welt und Wegweiser und Begleiter in ein freieres, selbstbestimmtes Leben."
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Recht auf adäquate Bildung autistischer Kinder und Kinder mit anderen Behinderungen
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