Herrn
Erhard Laube
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Leitung Abt. I
Beuthstr. 6 – 8
10117 Berlin
Berlin, den 16.07.2009
Offener Brief zur Schulhelfer-Problematik 2009
Sehr geehrter Herr Laube!
Für alle Eltern, die sich in der Thematik engagiert haben und engagieren, sowohl zu Beginn des soeben beendeten Schuljahres, wie auch in der Zeit danach bis in die Gegenwart, ist der ganze Sachverhalt bei weitem kein reiner Zeitvertrieb. Wir Eltern könnten und würden die dafür investierte Zeit sicherlich lieber mit unseren Kindern verbringen. Nur erkennen wir eindeutig, daß wir unsern Kindern lieber jetzt helfen, statt die langfristigen Konsequenzen und Folgen in Kauf zu nehmen. Unsere Kinder sind teils geistig beeinträchtigt, teils körperlich, teils beides. Eins haben sie alle gemeinsam: keines dieser Kinder möchte “nichts” lernen. Unsere Kinder haben Spaß am Lernen. Sie entwickeln Freundschaften und Bindungen, einige schneller, andere langsamer.
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Buchautorin mit Aspergersyndrom, schrieb in einem Offenen Brief am 16. März 2008 an Bildungssenator Prof.Dr.Zöllner: "Schulhelfer, Sonder-
pädagogen und Betreuungspersonen sind Hoffnungsträger für so viele Menschen. Sie sind Rettungsanker aus der ewigen Stummheit, aus der Einigelung in eine eigene Welt und Wegweiser und Begleiter in ein freieres, selbstbestimmtes Leben."
© Elternzentrum Berlin e.V. 2009
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