OFFENER BRIEF AN HERRN PROF. ZÖLLNER
10.08.2009
Betr.: Streichung der Schulhelferstunden bei meiner Tochter
Sehr geehrter Herr Prof. Zöllner,
hiermit möchte ich Sie darüber in Kenntnis setzen, dass durch Sie die von Ihnen veranlassten Streichung der Schulhelferstunden dafür sorgen, dass meine Tochter … nicht mehr die Schule besuchen kann. … besuchte bislang die Parzival- Schule in Zehlendorf.
Damit nehmen Sie einem schwerstmehrfachbehindertem Kind mit begrenzter Lebenserwartung, Tracheostoma und Magensonde das Recht auf Bildung und Teilhabe am Leben, was der von der UN 2006 beschlossenen „Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, die auch von der Bundesrepublik verpflichtend seit März 2009 anzuwenden sind, widerspricht.
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Buchautorin mit Aspergersyndrom, schrieb in einem Offenen Brief am 16. März 2008 an Bildungssenator Prof.Dr.Zöllner: "Schulhelfer, Sonder-
pädagogen und Betreuungspersonen sind Hoffnungsträger für so viele Menschen. Sie sind Rettungsanker aus der ewigen Stummheit, aus der Einigelung in eine eigene Welt und Wegweiser und Begleiter in ein freieres, selbstbestimmtes Leben."
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