Anonymisiert (Kontaktdaten über Schulhelfer_Berlin[AT]arcor[DOT]de)
Charlottenburg-Wilmersdorf Schulhelfer Eosander Schinkel Schule
Wir haben für unsere Tochter (seit 2 Jahren Diabetes) zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen Schulhelfer beantragt. Die Mitarbeiterin im Förderzentrum sagte uns, dass unsere Tochter auf jeden Fall einen Schulhelfer bekommt.
Die Stellungnahme vom Gesundheitsamt liegt uns ebenfalls vor, in der steht:
“Es ist für die Lehrerinnen und Erzieherinnen der aufnehmenden Schule – zumindest in den ersten beiden Schuljahren unbedingt erforderlich, dass sie die Unterstützung einer Schulhelferin erhalten, denn es erscheint ausgeschlossen, dass eine Person zugleich unterrichtet bzw. betreut und zusätzlich E. beobachtet und einschätzt, ob sie evtl. unterzuckert ist. Zur Absicherung aller Beteiligten und bis zu dem Zeitpunkt, an dem E. ihr körperliches Empfinden selbständig und zuverlässig einschätzen kann, ist der Einsatz einer
Schulhelferin dringend geboten.”
Auf Nachfrage haben wir eine Woche vor Schulbeginn von der Schule erfahren, dass ein Schulhelfer nicht genehmigt worden ist, weil kein Geld mehr zur Verfügung steht. Weder wir noch die Schule haben darüber eine schriftliche Mitteilung bekommen, obwohl wir eine schriftliche Entscheidung erbeten haben.
Unsere Tochter nimmt eine Hypoglykämie nicht wahr und meldet sich entsprechend auch nicht, wenn ihr geholfen werden muss. Insofern bedarf sie einer permanenten Überwachung.
Jedes mal, wenn sie etwas isst muss Blutzucker gemessen und Insulin gespritzt werden. Wenn es unserer Tochter zwischen den Mahlzeiten nicht gut geht, oder ihr Verhalten auffällig wird, sind zusätzliche Blutzuckerkontrollen erforderlich. Bei zu hohen Blutzuckerwerten muss korrigiert werden, dass Abgleiten in eine Hypoglykämie muss verhindert werden.
« Elternbrief 7 – 03.09.09 – Pressekonferenz am 11. September 2009 »
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Buchautorin mit Aspergersyndrom, schrieb in einem Offenen Brief am 16. März 2008 an Bildungssenator Prof.Dr.Zöllner: "Schulhelfer, Sonder-
pädagogen und Betreuungspersonen sind Hoffnungsträger für so viele Menschen. Sie sind Rettungsanker aus der ewigen Stummheit, aus der Einigelung in eine eigene Welt und Wegweiser und Begleiter in ein freieres, selbstbestimmtes Leben."
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