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Sehr geehrter Herr Steinmeier,

Samstag, 26. September 2009 von admin_st

mit großem Interesse haben wir Ihr Regierungsprogramm im Internet gelesen. Dort heißt es z.B.:

  • „Erstklassige Bildung ohne Gebühren“
  • „[…] Darum haben wir ein klares Ziel für Deutschland: Jede und jeder soll einen Schulabschluss und einen Berufsabschluss machen. Für dieses Ziel fördern wir Bildung auf allen Ebenen.“
  • „Wir fördern jede und jeden, der seinen Schulabschluss nachholen möchte. Parallel dazu führen wir eine Berufsbildungsgarantie ein, für alle, die über 20 sind und weder Abitur noch Berufsabschluss haben.“
  • „Der Grundstein für Bildung wird schon im Kindesalter gelegt. […]“

In der Tat sehr ambitionierte und lobenswerte Ziele und Ansichten. Herr Steinmeier, da Sie für die SPD um das Amt des Bundeskanzlers kämpfen, möchten wir die Gelegenheit nutzen, Sie darauf hinzuweisen, dass andere Amtsträger aus Ihrer Partei eine Politik betreiben, die in keinster Weise mit den o.g. Idealen in Einklang zu bringen ist, ja sogar kontraproduktiv ist. Konkret geht es um Ihren Parteigenossen Jürgen Zöllner, den Berliner Bildungssenator, und die ihm untergeordnete Behörde, die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Schulkinder mit Behinderungen in Berlin sind teilweise für den Besuch der Schule und die Teilnahme am Unterricht auf einen Schulhelfer angewiesen. Diese Schulhelfer unterstützen die Kinder bei der Kommunikation, beim Lernen und auch bei hygienischen und medizinischen Notwendigkeiten in der Schule, sowohl an Förderzentren, als auch an Regelschulen. Sie leisten zukunftsweisende, manchmal sogar überlebensnotwendige und lebensrettende Hilfestellungen. (weiterlesen…)

Elternbrief 13 – Reaktion auf LEA PM

Montag, 21. September 2009 von admin_st

Familie Jürgen Blidschun
Vater eines Kindes, dass integrativ in der Edison Grundschule beschult wird.

Sehr geehrter Herr Schindler, sehr geehrte Mitglieder des Landeselternausschuss!

Mit großer Verwunderung sowie Erstaunen hat meine Familie die Pressemitteilung des Landeselternausschuss Berlin vom 22.09. 2009 zur Kenntnis genommen.

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Ablehnung Stunden Brief 10 – Höhere Schulform wird bestraft

Donnerstag, 17. September 2009 von admin_st

Ablehnung durch den Senat am 18.09.2009 per Serienbrief und haltlosen Begründungen

…In diesem Fall ist darauf hinzuweisen, dass die beschriebene personelle Ausstattung der Klasse wieder nur auf dem Papier existiert und nicht annähernd der Realitaet entspricht! (recherchiert: laut Senatsauswertung Unterrichtsversorgung Oktober 08 = Linné Schule = 94%).

Ausserdem wird durch den Senat kritisch betrachtet, dass die Mutter das Kind auf eigenen Wunsch in eine höhere Schulform gebracht hat.

Das Gutachten des Bezirksamtes wurde NICHT beachtet.

Und wieder befindet sich in der Ablehnung der Schulhelferstunden durch den Senat für Bildung die Begründung “…Schulhelfer nur im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel…”
bei den fehlenden und fehlbudgetierten 1,5 Mio eine sehr passende Begründung, dauerhaft und im Serienbrief weiterhin.

Auch teilte heute ein Jugendamt mit: (weiterlesen…)

Elternbrief 11 – 15.09.09

Dienstag, 15. September 2009 von admin_st

BRIEF VON FAM ZUKOVIC mit Leon(10) aus der Pankeschule

Berlin, den 15.09.2009

“Sie setzen mein Leben, die Gesundheit von Leon und die Gesundheit anderer schlicht aufs Spiel”

Es wird immer so großartig damit geworben, dass in unserem Land jeder Mensch das Recht auf adäquate Bildung hat, doch genau dieses Recht wird unseren Kindern verwehrt, indem die Schulhelferstunden drastisch gekürzt worden sind. Diese unüberlegten Sparmaßnahmen gehen komplett auf Kosten unserer Kinder und ihrer Entwicklung. Sicher, sie haben ihre Defizite, aber sind sie deswegen weniger wert als der Rest der Gesellschaft? Sind sie Menschen 2.Klasse, so dass es niemandem wirklich Schuldgefühle zu bereiten scheint, dass sie durch den Verlust der Möglichkeit intensiver Unterstützung, Begleitung und Einzelförderung von der Gesellschaft noch mehr ausgegrenzt werden als es schon durch ihre Behinderung allein der Fall ist? Ihnen wird praktisch die Chance genommen, den Weg aus ihrer eigenen Welt in die unsere zu finden, sich ihren Platz in der Gesellschaft zu erobern, denn dieses gelingt nur, wenn eine Vertrauensbasis geschaffen werden kann, wie eben durch die Arbeit des Schulhelfers, der unser Kind im Schulalltag begleitet, einen festen Platz im Tagesablauf für das Kind findet, der einzige vertraute Strohalm ist….

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Elternbrief 10 – 12.09.09

Samstag, 12. September 2009 von admin_st

Schulhelferstunden für meinen Sohn Yves Schmöckel (*11.02.2000)

“Ich nehme Bezug auf mein Schreiben vom 17.07.2009 an Herrn Senator Zöllner.

Bisher habe ich nicht einmal den Erhalt des Schreibens bestätigt bekommen, geschweige denn eine Antwort erhalten…….”

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Sei

Kat

Nicole Schuster,

Buchautorin mit Aspergersyndrom, schrieb in einem Offenen Brief am 16. März 2008 an Bildungssenator Prof.Dr.Zöllner: "Schulhelfer, Sonder-
pädagogen und Betreuungspersonen sind Hoffnungsträger für so viele Menschen. Sie sind Rettungsanker aus der ewigen Stummheit, aus der Einigelung in eine eigene Welt und Wegweiser und Begleiter in ein freieres, selbstbestimmtes Leben."

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