Mit herzlichem Dank an das Team vom RBB, Berliner Abenschau!
externer Link zum Beitrag RBB Berliner Abendschau am 29. Juni 2010
Mit herzlichem Dank an das Team von RBB Klartext:
“Überzogener Sparzwang – Zu wenig Schulhelfer für autistische Kinder”
externer Linkzum Video RBB Klartext 07. Oktober 2009
Jahr für Jahr der gleiche Streit: Die Eltern behinderter Kinder kämpfen mit Vehemenz um Schulhelferstunden, die es ihren Kindern ermöglichen, am Unterricht teilzunehmen. Gerade für Autisten ist das besonders schwierig, da ihr Wohlergehen von festen Bezugspersonen abhängt.
Dass es dringend nötig ist, in unserer Gesellschaft mehr für Bildung und Kindererziehung zu tun, darüber sind sich alle einig. Doch eine Minderheit wird dabei oft vergessen: behinderte Kinder. Gerade im schulischen Bereich erleben sie viele Nachteile, obwohl Kinder mit schweren Behinderungen dringend auf sonderpädagogische Förderung angewiesen sind. Doch darum müssen viele Eltern immer wieder äußerst mühsam kämpfen. Das erfuhr meine Kollegin Ute Barthel, als sie Berliner Familien mit autistischen Kindern besuchte.
Mit sehr herzlichem Dank an das Team vom ZDF um Frau Gargosch!
“Kein Geld für behinderte Kinder – Rot-Rote Rotstiftpolitik in Berlin”
externer Link ZDF heute journal 20. September 2009 – ab Minute 6:08!
“Der Rollstuhl war wie eine Befreiung”
EINSATZ FÜR BEHINDERTE Mit seinem Leben im Rollstuhl kommt Martin Marquard gut zurecht. Weniger positiv fällt die politische Bilanz aus, die der Landesbeauftragte für behinderte Menschen zieht, der nach zehnjähriger Amtszeit in den Ruhestand geht……..
“…..Aber schon in der Schule fängt es an mit dem Aussondern. Zum Schulanfang gibt es gerade die Debatte, dass es nicht genug Schulhelfer gibt für Kinder mit Behinderung. Diese Diskussion kommt jedes Jahr wieder. Warum?
Es ist eine reine Geldfrage. Wir haben uns an den Schulsenator Jürgen Zöllner gewandt, dass dies schnellstens in Ordnung gebracht werden muss. Berlin hat eine sehr widersprüchliche Schulpolitik: Einerseits haben wir ein gutes Schulgesetz, das Inklusion fördert. Die praktische Umsetzung ist aber eine andere Sache – die endet nämlich wie so oft an den finanziellen Grenzen. Trotzdem haben wir 35 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Regelschule integriert.
Ist das ein guter Wert?
Der Durchschnitt in Deutschland liegt zwischen 15 und 16 Prozent.
Also fällt die Berliner Bilanz positiv aus?
Seit Jahren werden die Mittel nicht aufgestockt. Es gibt darum immer weniger Pädagogen für immer mehr bedürftige Kinder. Das ist für mich eine indirekte Kürzung. Aktuell fehlen mindestens 1,5 Millionen Euro für Schulhelfer für behinderte Kinder. Zur gleichen Zeit wird die Schülerkartei eingeführt und verschlingt Millionen. Da kann man sich fragen, was das soll. Insgesamt muss man leider sagen, dass wir im Bildungsbereich in den letzten zehn Jahren keine Fortschritte gemacht haben, eher Rückschritte.”
Bildung
Elterndemo für mehr Schulhelfer
Samstag, 12.September 2009 02:03 – Von Regina Köhler
Eltern behinderter Kinder gehen heute auf die Barrikaden. Vor dem Roten Rathaus wollen sie gegen Kürzungen im Bereich der Schulhelfer protestieren. “Wir werden uns der Demonstration gegen die elektronische Schülerdatei anschließen.
Buchautorin mit Aspergersyndrom, schrieb in einem Offenen Brief am 16. März 2008 an Bildungssenator Prof.Dr.Zöllner: "Schulhelfer, Sonder-
pädagogen und Betreuungspersonen sind Hoffnungsträger für so viele Menschen. Sie sind Rettungsanker aus der ewigen Stummheit, aus der Einigelung in eine eigene Welt und Wegweiser und Begleiter in ein freieres, selbstbestimmtes Leben."
© Elternzentrum Berlin e.V. 2009
Recht auf adäquate Bildung autistischer Kinder und Kinder mit anderen Behinderungen
Sparmassnahmen des Berliner Senats
Elternprotest
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