Weitere Familien gehen nun für die adäquate Beschulung und das Recht auf Schulbegleitung ihrer Kinder den Weg über das Sozial- bzw. Verwaltungsgericht, nachdem die Berliner Bildungsverwaltung etwa 20% der Mittel für Schulhelfer gekürzt hatte. Bei den Berliner Sozial- und Verwaltungsgerichten liegen eine Reihe von Eilanträgen auf Gewährung von Integrationsassistenz = Schulhelfer vor. Inzwischen gibt es acht positive Urteile. Die Jugendämter müssen nach Bundesgesetzgebung (Eingliederungshilfe) demzufolge für die Sparmaßnahmen des Berliner Senats geradestehen.
Wir haben die Vorgehensweise, Beantragung, häufig gestellte Fragen und auch die Rechte der Kinder und Jugendlichen in einem Leitfaden für Eltern und Schulen zusammengestellt und bedanken uns bei allen Unterstützern dieser so wichtigen Handreichung. Weitere Informationen und den Leitfaden finden Sie hier.
Über Feedback Ihrerseits zum Stand der Dinge würden wir uns freuen. Wenn Sie Hilfe oder Begleitung benötigen, geben Sie uns Bescheid. Wir helfen gern weiter!
Mit herzlichem Dank an das Team von RBB Klartext:
“Überzogener Sparzwang – Zu wenig Schulhelfer für autistische Kinder”
externer Linkzum Video RBB Klartext 07. Oktober 2009
Jahr für Jahr der gleiche Streit: Die Eltern behinderter Kinder kämpfen mit Vehemenz um Schulhelferstunden, die es ihren Kindern ermöglichen, am Unterricht teilzunehmen. Gerade für Autisten ist das besonders schwierig, da ihr Wohlergehen von festen Bezugspersonen abhängt.
Dass es dringend nötig ist, in unserer Gesellschaft mehr für Bildung und Kindererziehung zu tun, darüber sind sich alle einig. Doch eine Minderheit wird dabei oft vergessen: behinderte Kinder. Gerade im schulischen Bereich erleben sie viele Nachteile, obwohl Kinder mit schweren Behinderungen dringend auf sonderpädagogische Förderung angewiesen sind. Doch darum müssen viele Eltern immer wieder äußerst mühsam kämpfen. Das erfuhr meine Kollegin Ute Barthel, als sie Berliner Familien mit autistischen Kindern besuchte.
Mit sehr herzlichem Dank an das Team vom ZDF um Frau Gargosch!
“Kein Geld für behinderte Kinder – Rot-Rote Rotstiftpolitik in Berlin”
externer Link ZDF heute journal 20. September 2009 – ab Minute 6:08!
Der Landesbeirat für Menschen, mit Behinderung
– Geschäftsstelle -
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Oranienstraße 106, 10969 Berlin
Herr Senator
Dr. Ulrich Nußbaum
Senatsverwaltung für Finanzen
Sehr geehrter Herr Senator Nußbaum,
die Bundesrepublik Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung dazu verpflichtet, die darin enthaltenen Bestimmungen in nationales Recht umzusetzen.
Artikel 24 der Konvention formuliert das Recht auf Bildung behinderter Menschen und fordert „inclusive education“ einzuführen und sicher zu stellen, dass Menschen mit Behinderung nicht auf Grund ihrer Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden. (weiterlesen…)
Senatsverwaltung für Integration,
Arbeit und Soziales
Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Berlin
Berlin, 07. September 2009
Resolution des Landesbeauftragten und der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung von Berlin zur Versorgung behinderter Kinder mit Schulhelfern
Sehr geehrter Herr Senator Zöllner,
…
Buchautorin mit Aspergersyndrom, schrieb in einem Offenen Brief am 16. März 2008 an Bildungssenator Prof.Dr.Zöllner: "Schulhelfer, Sonder-
pädagogen und Betreuungspersonen sind Hoffnungsträger für so viele Menschen. Sie sind Rettungsanker aus der ewigen Stummheit, aus der Einigelung in eine eigene Welt und Wegweiser und Begleiter in ein freieres, selbstbestimmtes Leben."
© Elternzentrum Berlin e.V. 2009
Recht auf adäquate Bildung autistischer Kinder und Kinder mit anderen Behinderungen
Sparmassnahmen des Berliner Senats
Elternprotest
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